Welches Öl ist gut für deinen Hauttyp?

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Bist auch du unter denjenigen, die für die Gesichtshaut auf die möglichst natürliche Art und Weise und ohne Produkte, in denen sich künstliche und oft schädliche Inhaltsstoffe befinden, sorgen möchten, und auch ein ätherisches Aussehen erzielen wollen, dass man manchmal bei einigen Leuten beobachten kann. Und dann denkst du dir – wie zum Teufel, kann jemand so schöne Haut haben?

Eine der einfachsten Lösungen ist Pflege mit natürlichen, ökologisch angebauten und nicht raffinierten kaltgepressten Ölen. Ja, all diese Kriterien müssen erfüllt werden, ansonsten kann das ganze schnell mehr Schaden als Nutzen bringen.

Ich muss dich aber warnen. Alle natürlichen, kaltgepressten, nicht raffinierten Öle aus ökologischem Landbau sind ohne jegliche Zusatzstoffe, deswegen sind sie NICHT duftend. Deswegen sind sie aber viel besser für die Haut, als die meisten Cremes und Sera, die synthetische Duftstoffe enthalten.

Mit Sicherheit war dein erster Gedanke – Kokosöl! Weil auch du eine Nachbarin, Freundin, Mitarbeiterin oder Cousine kennst, die das Kokosöl für die Pflege benutzt.

Warte, benutzt sie es fürs Haar oder Haut?

Wenn sie es fürs Haar benutzt, ist das ausgezeichnet und wenn für die Gesichtshaut … Wenn sie nicht zu den unempfindlichen Glückspilzen zählt, dann verstopft es mit Sicherheit ihre Poren, weil Kokosöl einen Komedogenitätsgrad von 4 hat. Also vermeide es lieber in Bezug auf die Gesichtspflege. Lass es lieber dein treuer Begleiter bei der Haarpflege bleiben.

Vielleicht hat dich schon jemand gewarnt, dass du komedogene Sachen lieber nicht auf das Gesicht auftragen sollst. Weißt du aber, was komedogen eigentlich bedeutet?

Die einfachste Definition ist, dass komedogen alles ist, was die Poren verstopft, was wiederum zu Mitessern, Akne und anderen Hautunregelmäßigkeiten führen kann. Wenn die Poren nicht verstopft werden, geht es um eine nicht komedogene Substanz bzw. Zutat.

Verschiedene Öle haben nicht denselben Komedogenitätsgrad.

Komedogenitätsgrad der Öle

Diese Skala gilt nicht 100 % für jede Person gleich, weil die Hauttypen sehr verschieden sind und das ganze hängt auch von dem Alter, Geschlecht usw. ab. Die meisten reagieren zwar ähnlich, aber es kommt immer zu Ausnahmen, deswegen ist es am besten, wenn man mit den Ölen, die weniger komedogen sind anfängt und dann später noch Öle die komedogener sind damit kombiniert.

Öle, die eine niedrigere Stufe auf der Komedogenität-Skala einnehmen, sind für die Meisten völlig sicher und du findest die auch bei Malinca.

Ganz bestimmt möchtest du wissen, welche Öle das sind und welche für deinen Hauttyp am besten geeignet sind, also lies weiter.

Arganöl
Arganöl

Arganöl zählt zu den Ölen, die am wenigsten die Poren verstopfen. Aber aufgepasst, wenn du unter denen bist, die zu Akne neigen, ist es besser, wenn du es mit einem anderen Öl kombinierst bzw. benutze es dringend nur durch die Nacht, weil das Öl in Kontakt mit Sonne oxidiert, was aber dann wieder zu verstopften Poren führen kann.

Arganöl ist reich an Vitamin E und hat ausgezeichnete Eigenschaften, die die Haut verjüngen können. Es wird auch das flüssige Gold genannt und die Marokkanerinnen gebrauchen es schon seit Jahrhunderten als ein Verjüngungsmittel. Es stellt das Gleichgewicht der Haut wieder her und reguliert die Talgproduktion. Es hat auch ein paar antibakterielle Eigenschaften. Die Hautunregelmäßigkeiten verheilen schneller, die Haut wird glatter und sie bekommt wichtige Fettsäuren. Die Pigmentflecken und Narben werden reduziert.

Noch besonders dankbar wird die reife Haut sein, weil sie jünger und glatter wird. Ausgezeichnet auch als eine Trägeröl, also ein Öl zu welchem andere Öle und ätherische Öle gegeben werden. Auf diese Weise werden Sera gemacht. Die Haut wird so Nährstoffe bekommen und schön sein.

Mehr Informationen über ein selbstgemachtes Serum für reife Haut findest du HIER.

Hanföl
Hanföl

Hanföl ist ein Öl mit bestimmten Wirkungen, die als heilend beschrieben werden können. Es zählt zu Ölen, die dringend an einem dunklen und kühlen Ort gelagert sein müssen und auch das nur bis zu einem Jahr, weil sie sehr empfindlich sind. Es hat starke entzündungshemmende und antiseptische Wirkung. Es ist eines der besseren Öle für die Pflege der zu Akne neigenden Haut, weil die Zusammensetzung der Aminosäuren und Fetten dem menschlichen Talg ähnelt. Hanföl enthält auch Vitamine E und C, Gamma-Linolensäure und Alpha-Linolensäure.

Mit Hanföl werden auch Probleme mit Psoriasis und trockener, schuppiger Haut gelindert. Die Talgproduktion wird ins Gleichgewicht gebracht. Es ist somit für alle Hauttypen geeignet. Es enthält auch viele Vitamine wie z. B. B-Complex und Antioxidantien.

Hanföl stärkt die Zellmembranen, weil es Linolen und auch Linolsäure enthält. Die Lipidbarriere der Haut wird repariert und so vor dem Austrocknen geschützt. Vitamine und Fettsäuren tragen dazu bei, dass die Haut gut mit diesen Nährstoffen versorgt wird. Sie wird vor Oxidationsprozessen geschützt und die Entzündungen werden verhindert. Es hilft auch gegen Ekzeme. Also ideal für alle, die empfindliche oder unreine Haut haben.

Mehr über das wunderbare Hanföl findest du HIER.

Hagebuttenöl
Hagebuttenöl

Hagebuttenöl ist eines der besten Öle für alle Hauttypen. Man kann es auch mit anderen Ölen kombinieren und so für eine ideale Pflege sorgen, die die Haut erfrischt, verjüngt und mit Nährstoffen versorgt. Es ist ein idealer Ersatz für Sera, aber man muss es dringend nur abends anwenden, weil es in der Sonne oxidiert, was zu einem kontra Effekt führen kann. Man muss es auch immer im Kühlschrank bewahren, weil es um ein Öl handelt, das sehr schnell verderben kann.

Hagebuttenöl enthält Provitamin A, und zwar in Form von Beta-Karotin, Vitamin E, ein Antioxidans, das vor freien Radikalen schützt und somit das Hautaltern vorbeugt. Das Antioxidans Lycopin schützt die Haut vor Umwelteinflüssen, wie zum Beispiel UV-Strahlen. Es enthält auch Vitamin D und viele andere Nährstoffe, die die Haut regenerieren.

Es hilft bei Faltenreduktion, Hautpigmentierung und sogar bei problematischer Haut und Akne. Einige Studien behaupten, dass es auch Pigmentflecken vorbeugt und dass die schon vorhandenen schneller verschwinden. Ohne Hagebuttenöl können sich auch viele Stars das Leben nicht mehr vorstellen.

Mehr Informationen über das Wunderöl findest du HIER.

Rizinusöl
Rizinusöl

Rizinusöl eignet sich am besten für die Pflege von Wimpern, Augenbrauen und von Haar, weil es das Wachstum unterstützt, kräftigt und die Haarfollikel mit Nährstoffen versorgt.

Man kann es auch für die Hautreinigung nach der Ölmethode benutzen, weil es ideal für die Pflege der fettigen, zu Akne neigenden Haut ist. Es hat eine außerordentlich starke Reinigungsfähigkeit, bindet Schmutz und wirkt antiseptisch und entzündungshemmend. Rizinolsäure, die darin enthalten ist, beugt das Ausbreiten von Mikroben und Bakterien vor, die für Akne verantwortlich sind, sie unterstützt die Zellerneuerung und wirkt entgiftend.

Man muss Rizinusöl mit anderen Ölen mischen, weil es vor allem bei trockener Haut sehr stark austrocknend wirkt. Zusammen mit Kokosöl ist es ausgezeichnet für die Pflege von harter Haut an Ellbogen, Knien, Fersen. Sehr viel wird Rizinusöl auch für die Herstellung von hausgemachter Kosmetik gebraucht.

Mehr über Rizinusöl erfährst du HIER.

Jojobaöl
Jojobaöl

Jojobaöl hat eine Zusammensetzung, die stark an den menschlichen Talg erinnert, deswegen wird es ohne größere Probleme von Haut aufgenommen. Eigentlich geht es um ein Wachs, deswegen ist es sehr beständig. Geeignet ist es für alle Hauttypen und weil es die Talgproduktion reguliert und ein paar antibakterielle Eigenschaften hat, ist es vor allem für fettige Haut mit Akne geeignet.

Die Haut wird befeuchtet und die Toxine werden leichter ausgeschieden, deswegen darf man sich nicht erschrecken, wenn es am Anfang zu einigen zusätzlichen Pickeln kommt, weil die Haut so geklärt wird und als sich dieser Zustand endlich beruhigt, kann sie endlich strahlend sein.

Jojobaöl ist ein ausgezeichnetes Trägeröl mit welchem man, je nach Hauttyp, andere Öle kombinieren kann. Es ist auch super bei einer Rasur, weil die Klinge so einfacher gleitet und die Haut wird glatt und gleichzeitig gepflegt. Jojobaöl bildet auf der Hautoberfläche einen dünnen Filter, der die Haut atmen lässt und die Haut schütz.

Jojobaöl findest du HIER.

Avocadoöl
Avocadoöl

Avocadoöl ist ziemlich fettig und deswegen für die Pflege von trockener Haut geeignet. Bei Menschen mit trockener Haut ist es meisten völlig unproblematisch, bei denen jedoch, die zu Porenverstopfung neigen, kann es komedogen wirken, deswegen muss man es anfangs mit anderen Ölen kombinieren, sodass sich die Haut leichter gewöhnen kann.

Die Haut wird vor Dehydration geschützt und mit wichtigen essenziellen Fettsäuren versorgt. Es hilft die Wunden und Mikroschäden auf der Haut schneller zu verheilen, reduziert die Poren und erneuert die Hautoberfläche. Es ist ausgezeichnet gegen Ekzeme, sehr trockene, schuppige Haut und Psoriasis.

Es enthält Vitamine C und E, die die Produktion von Kollagen unterstützen. Weil es sehr fettig ist, ist es am besten, wenn man es mit anderen Ölen kombiniert, z. B. mit Hagebuttenöl, weil dieses nicht so fettig ist.

Mehr von Avocadoöl erfährst du HIER.

Die Pflege mit Ölen ist nicht dringend anspruchsvoll. Man muss seinen Hauttyp kennen und den Komedogenitätsgrad eines Öles kennen bzw. wie ein Öl mit bestimmten Hauttypen reagiert wissen. Dann muss man nur noch Geduld haben und die Haut wird bald so schön wie noch nie bevor sein.

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